Was sollte mein Hund für ein Fotoshooting alles können?

Oft fragen mich Kunden, was der ihr Tier, also Hund oder Pferd, für ein Shooting überhaupt können müsste. Viele trauen sich auch nicht ein Shooting zu buchen, weil sie Angst haben der Hund würde sie blamieren und sowieso nicht still sitzen und nur Quatsch machen. Ich kann die Bedenken absolut verstehen.

So ging es mir auch mal. Aber ich kann euch beruhigen, perfekt erzogene Hunde erwarte ich nicht. Es wäre schön, wenn alle Hunde auf Kommando Sitz, Platz, Bleib und Komm beherrschen würden.

Dazu noch kleine Tricks wie Gegenstände im Maul halten oder umklammern, den Kopf ablegen, sich schämen oder einfach nur super süß schief gucken. Dass das in der Regel nur bei professionellen Hundemodels der Fall ist, ist mir (und sicherlich auch meinen Berufskollegen) bewusst.

Ich lege meinen Kunden immer ans Herz. die Shootinglocation vorab schon einige Male zu besuchen und dort “steadyness” zu üben. Das bedeutet, ich trainiert dort ruhiges Sitzen, zuverlässiges Platz und das natürlich auch gerne in Kombination mit Bleib. Oder eben generell die Posen und Tricks, die du fotografiert haben möchtest.

Da Hunde situationsbezogen lernen und viel Zeit zum generalisieren der Signale benötigen, macht es nicht so viel Sinn derartiges im bspw. Garten zu üben. Denn diesen kennt der Hund in aller Regel schon und wird ihn im Vergleich zur Shootinglocation recht langweilig finden und dort gehorsamer sein.